Babadada – einfach Sprachen lernen.

Bildrechte: Babadada
Baba und dada könnten die ersten beiden Worte der Menschheit gewesen sein. Daran darf man sich gern erinnert fühlen, wenn man mit www.babadada.com die ersten Wörter einer neuen Sprache lernt. Denn die Sprachen-Lernplattform „Babadada“ verbindet Altes und Neues zu einer genialen Idee: Sprachen lernen mit Bildern und Worten zu Alltagsthemen. Das Prinzip von Babadada (www.babadada.com) ist alt, einfach und als online-Version überall und in mehr als 100 Sprachen und Dialekten verfügbar und unkompliziert zugänglich: Alt ist es deshalb, weil schon die Höhlenmalereien einem bildbasierten Konzept zum Kommunizieren und Lernen folgten. Zugleich ist es einfach und zeitgemäß, weil die für viele Menschen vertraute und mobile Internetanwendung hier wie eine moderne Höhle funktioniert, in die alle reinpassen um Sprachen zu lernen, Sprachen zu bewahren und Kommunikation zu ermöglichen.
Zudem ist Babadada.com auch als ein soziales Projekt angelegt. Es hilft Menschen nicht nur dabei, sich sprachlich miteinander zu verständigen. Es lebt zugleich vom Mitmachen, von der Hilfe und von Ideen der Community. Karina hatte den ersten Bildersatz gemalt, Bart hat die erste einfache Datenbank programmiert. Ein User prüft die englischen Begriffe, ein anderer italienisch oder Bayrisch. Und so geht es weiter… Sprache für Sprache, Dialekt für Dialekt.

Sprache lernen kann eine echte Verbesserung der Lebenssituation bewirken

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Am Anfang stand das Anliegen, eine Plattform zu schaffen, die auch den weniger privilegierten Menschen auf der Welt ermöglicht, das Basisvokabular einer Sprache (z.B. English) zu erlernen. Besonders gilt das bei der Sprachförderung von Kindern. Prinzipiell ist Babadada.com aber für jeden, also für alle Altersgruppen nutzbar.  Da weltweit die Kosten der Connectivity immer geringer werden, eröffnet das Internet immer mehr Menschen die Chance, eine Sprache zu lernen. Und weil das Lernen einer Sprache in vielen Fällen eine Verbesserung der Lebenssituation bedeutet, geschieht durch Babadada.com eine echte Hilfe durch Selbsthilfe.

Dabei ist Babadada.com so konzipiert, dass es leicht um weitere Sprachen und Dialekte erweitert werden kann. Da das Bewahren einer Sprache auch immer das Bewahren von Kultur bedeutet, kann Babadada eine Art Schatzkiste werden, für Sprachen und fast vergessene Dialekte, die nur noch unsere Großeltern sprechen. Jeder, der eine Sprache zu Babadada.com beisteuert oder auch nur ein paar Worte übersetzt, kann diese Sprache für zukünftige Generationen bewahren und lebendig halten.

Der offene Ansatz bewirkt eine kontinuierliche Weiterentwicklung – und neue Chancen für Menschen

Darüber hinaus kann Babadada.com auch von Dritten verwendet werden, die Bildwörterbücher als Komponenten von Unternehmenswebseiten nutzen möchten, z.B. Reisebüros oder touristische Organisationen. Auf der Basis der kontinuierlich erweiterten und geprüften Inhalte, Vokabeln, Bilder, Themen, Sprachen sind ganz verschiedene Anwendungen denkbar. Am Ende führt dieser offene Ansatz zu weiteren Bildwörterbüchern. Dies ermöglicht dann wiederum weiteren Menschen in neuen Sprachräumen das Basisvokabular einer Sprache zu lernen.
Nicht zuletzt ist es einfach nur ein leicht zu nutzendes Tool zum Lernen und Kommunizieren, zum Reisen in fremde Länder oder um Kindern spielerisch eine Sprache nahe zu bringen. Neben der online-Version gibt es Babadada auch in Buchform mit zahlreichen Bänden. Ein Kauf-Button auf der ansonsten kosten- und werbefreien Seite führt zu einer Bestellmöglichkeit der Babadada-Bücher.
Autorin: Susanne Brandt / mit Informationen vom Babadada-Team
Über Susanne Brandt 19 Artikel
Studierte Bibliothekswesen und Kulturwissenschaften und arbeitet als Lektorin und Autorin, hauptberuflich für die Büchereizentrale Schleswig-Holstein und ehrenamtlich für das Flüchtling Magazin - als "Nordlicht" an der dänischen Grenze vorwiegend online. Daneben ist sie in verschiedenen Projekten, z.B. als Integrationslotsin, in der interkulturellen Musikpraxis sowie im kirchlichen Bereich engagiert. Für das Flüchtling Magazin schreibt sie vor allem Beiträge mit oder über Menschen, die in Kunst und Kultur, in der Friedensarbeit oder auch in ihrer Religion etwas erleben und bewegen, was sie gern anderen mitteilen möchten. Gelegentlich stellt sie neue Bücher und Initiativen vor, die für den interkulturellen Austausch interessante Impulse liefern. Und manchmal fließen Impressionen aus Begegnungen mit Menschen auch ein in ein Gedicht oder Lied...

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