“A Million Stories” – eine interkulturelle Sammlung mit Fluchtgeschichten

Rechte: Projekt A million Stories

Jeder Mensch hat eine Geschichte – und jede Geschichte ist es wert, gehört zu werden. Unter dieser Maxime hat sich die Stadtbibliothek Köln mit Bibliotheken aus Roskilde (Dänemark), Malmö (Schweden) und Athen (Griechenland) zusammengetan. Gemeinsam zeichnen sie die Geschichten von Menschen auf, die erst seit kurzer Zeit Teil unserer Gesellschaft sind: Menschen mit Fluchterfahrung.

Geschichten, die das Leben schreibt

Die Stadtbibliothek Köln nimmt an dem EU-Projekt „A Million Stories“ teil, das geflüchteten Menschen ein Forum bietet, ihre persönlichen Erfahrungen und Geschichten zu dokumentieren und zu veröffentlichen.

Im Aufbau befindet sich eine interkulturelle und multimediale Sammlung von Geschichten, die das Leben schreibt: Kindheit, Herkunft, Ausbildung, Wünsche und Hoffnungen. Aber eben auch Not, Kummer, Flucht und Ungewissheit.

Durch „A Million Stories“ den interkulturellen Austausch anregen

„A Million Stories“ möchte diese Migrationsgeschichten bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Eine solche Sammlung ist kostbar. Vor allem weil sie den Blick auf die Herkunftsländer der Geflüchteten lenkt und sie die aktuellen Lebensumstände seit ihrer Ankunft in Deutschland beleuchtet.  Zudem regt das Projekt den Austausch zwischen den Geflüchteten und Menschen in Deutschland an.
Ausstellungen und andere Aktivitäten begleiten das EU-Projekt „A Million Stories“.

Weiterführende Informationen, um das Vorhaben näher kennenzulernen

Quelle der Informationen: Stadtbibliothek Köln

Internet: https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/stadtbibliothek/bildungsangebote/million-stories

Hier wird das Projekt mit einem kleinen Film vorgestellt: https://youtu.be/IGYcNKY4B1o

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier: http://www.refugeelives.eu/de/

 

Autorin: Susanne Brandt, unter Verwendung von Informationstexten der Stadtbibliothek Köln

Über Susanne Brandt 14 Artikel
Studierte Bibliothekswesen und Kulturwissenschaften und arbeitet als Lektorin und Autorin, hauptberuflich für die Büchereizentrale Schleswig-Holstein und ehrenamtlich für das Flüchtling Magazin - als "Nordlicht" an der dänischen Grenze vorwiegend online. Daneben ist sie in verschiedenen Projekten, z.B. als Integrationslotsin, in der interkulturellen Musikpraxis sowie im kirchlichen Bereich engagiert. Für das Flüchtling Magazin schreibt sie vor allem Beiträge mit oder über Menschen, die in Kunst und Kultur, in der Friedensarbeit oder auch in ihrer Religion etwas erleben und bewegen, was sie gern anderen mitteilen möchten. Gelegentlich stellt sie neue Bücher und Initiativen vor, die für den interkulturellen Austausch interessante Impulse liefern. Und manchmal fließen Impressionen aus Begegnungen mit Menschen auch ein in ein Gedicht oder Lied...

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