Polenta Mediterrane

Polenta. Bild von Eugenia Loginova

Der Vorläufer der heutigen Polenta gehörte bereits zum Hauptnahrungsmittel im alten Rom. Damals wurde sie noch aus Hirse, Dinkel und Kichererbsenmehl hergestellt. Um 1650 brachte Christoph Kolumbus den Mais nach Europa, der vor allem in Italien an Popularität gewann.¹ Gekochter Maisbrei galt im 17. Jahrhundert als „Arme-Leuten-Essen“, wird jedoch heute sogar von einigen Sterneköchen² zubereitet. Kein Wunder, denn dieses Maiswunder ist wirklich lecker!

Mit diesem Zutaten werdet ihr zu Sterneköchen:

250 g Maisgrieß
1L Wasser (oder Gemüsebrühe)
50 g Parmesan, frisch gerieben
2-3 milde Peperoni
100 g Oliven
100 g getrocknete Tomaten
Salz

Polenta. Foto von Mandy Müller.

Und so gelingt euch der goldene Schatz:

In einem hohen, breiten Topf – am besten mit einem dicken, schweren Boden – das Wasser mit dem Salz aufkochen. Statt Wasser kann man auch Gemüsebrühe nehmen, dann wird die Polenta noch würziger.

Anschließend die Herdplatte auf kleine Hitze umschalten und unter ständigem Rühren nach und nach Maisgrieß zugeben. Dann den Deckel auf den Topf legen und 10 Minuten köcheln lassen.

Nun den Herd ausschalten, den Parmesan einrühren und weitere 15 Minuten ziehen lassen. Kleingeschnittene Peperoni, getrocknete Tomaten und entkernte Oliven in die Polenta untermischen und schon ist es vollbracht.

Man kann das leckere Ergebnis einfach so zum Essen servieren oder aber auf ein Backblech streichen und fest werden lassen. Dann in Rauten schneiden, goldbraun backen und danach mit ein wenig Olivenöl beträufeln.

Tipp: Polenta passt als Beilage hervorragend zu Lamm oder Ratatouille!

Autorin: Eugenia Loginova

Quellen:

¹ Wikipedia. Abgerufen am 08.06.2018.
² NDR-Artikel. Abgerufen am 08.06.2018.

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