Film-Tipp: “Morgan Ahmed Morgan”. Eine Kinosatire aus Ägypten

Filmplakat

Der Film “Morgan Ahmed Morgan” erzählt von Problemen in arabischen Ländern wie „Bildung“ oder “Wahlen”. Der Hauptcharakter ist Morgan Ahmed Morgan. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, und er hat viele Beziehungen zu wichtige Personen. Aber er hat das Gefühl, dass ihm was fehlt, weil er nicht weiterstudiert hat. Mit seinem Vermögen kann er das, was er vermisst, nicht kaufen. Aber seinen Kinder überzeugen ihn davon, dass er weiterstudieren soll, nachdem er lange Zeit diese Idee abgelehnt hat. Er geht nun also zur selben Universität, wo seine Kinder studieren und schreibt sich ein.

Mit bewährten Methoden in die neue Lebensphase…

Damit fängt eine neue Phase in seinem Leben an, wobei er sich an der Universität wie ein Geschäftsmann verhält. Nachdem er sich an der Universität eingeschrieben hat, ist er gleich überall mit dabei und entwickelt viele Aktivitäten, wie z.B. die Idee, der Universitätsverwaltung ein Investitionsprojekt anzubieten. Mit seiner Macht kann er alles mögliche in der Universität erreichen. So wird er Chef vom Darstellungsteam und  Kapitän in der Mannschaft der Universität. Er hat gute Beziehungen zu verschiedenen Leuten, sowohl zu den Aufgeschlossen als auch zu den Radikalisierten. Der Film erzählt auch von die Wahlen im Parlament. Dort kandidiert er, um Schutz zu bekommen. Als Geschäftsmann hat er Unregelmäßigkeiten und Interessen, die er schützen möchte. Bei der Wahl bekommt er Konkurrenz von einer Uni-Dozentin, die so gesellig und beliebt bei seinen Kindern ist, dass sich diese bei der Wahl sogar auf ihrer Seite gegen ihren Vater sellen. Am Ende aber gewinnt er doch.

Weitere Infos: https://www.elcinema.com/work/1007568/gallery

Morgan Ahmed Morgan EG, 2007, 110 min, OmdU, digital Regie: Ali Idris Ein Geschäftsmann glaubt, alles mit Geld kaufen zu können – auch einen Hochschulabschluss. Eine Kinosatire mit dem ägyptischen Publikumsliebling Abdel Imam.

Von Omar Alsawas

Über Hussam Alzaher 72 Artikel
Studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen (BA). Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland und Gründer und Chefredakteur des Flüchtling-Magazins.

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